Schlagwort: Linux

Will man ein Betriebssystem im Betriebssystem starten, benötigt man eine Virtualisierungs-Software, welche Hardware und BIOS simuliert, um dem System einen echten, physikalisch vorhandenen Rechner „vorzugaukeln“. Oracles VritualBox ist so eine Software … VMware auch. Aber warum externe Software/Treiber benutzen, wenn schon eine voll funktionsfähige Virtuelle Maschine im Linux-Kernel enthalten ist?
virt-manager

Einen perfekt guten Ruf hatte TrueCrypt noch nie: Schließlich wusste man nicht, wer genau sich hinter der beliebten Verschlüsselungs-Software verbirgt. Dazu kommt, dass TrueCrypt nicht „wirklich“ Open Source ist. Quelloffen ja, aber nicht quelloffen im Sinne der Open Source Initiative. Die Entwickler von TrueCrypt machten jetzt den Deckel drauf und gaben die Einstellung des Projekts bekannt. Im Netz wird nun spekuliert, der amerikanische Geheimdienst NSA habe hier seine Hände im Spiel. Letztendlich wissen wir das aber nicht. Und was hilft es, wenn wir uns darüber den Kopf zerbrechen – Wer TrueCrypt noch im Einsatz hat, muss sich schon alleine deswegen eine Alternative suchen, weil eventuell neu entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr geflickt werden. Für Linux-Nutzer ist zuluCrypt eine super Alternative. zuluCrypt ist ein Verschlüsselungstool mit grafischer Oberfläche, Open Source (GNU GPL v2) und unterstützt die Verschlüsselungsformate LUKS, PLAIN und TRUECRYPT.
zulucrypt

Das World Wide Web ist derzeit in Aufruhr. Durch die erst vor Kurzem entdeckte Sicherheitslücke „Heartbleed“ in OpenSSL, bestand für über zwei Jahre lang die Möglichkeit, Passwörter oder andere sensible Daten durch einen gezielten Angriff auf betroffene Server auszulesen. Das ist ein ziemlich dickes Ding – und wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte unbedingt sämtliche Online-Passwörter ändern. Da aber ohnehin immer wieder einzelne Dienste gehackt werden, ist das ein idealer Zeitpunkt sein gesamtes Passwort-Management umzustellen und für jeden Dienst ein eigenes und sicheres Passwort festzulegen. Je nach Anzahl der Accounts die man so im Einsatz hat, ist es beinahe unmöglich sich alle Passwörter zu merken – aber das müssen wir gar nicht. Ein Passwort-Manager kann das für uns übernehmen.
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Mein Browser-Favorit war bisher immer Google Chrome, bzw. dessen quelloffene Alternative Chromium. Da ich aber aus Datenschutz-Gründen meine Lesezeichen, Passwörter, Chronik usw. nur noch ungern über den großen Teich schicken will, bin ich zu Mozillas Firefox (zurück-)gewechselt, der sich mit wenig Mühe über die eigene ownCloud-Installation synchronisieren lässt.

Leider kommt Firefox unter Linux standardmäßig recht klobig daher. Zumindest in der Gnome-Shell nehmen die sehr breite Titelleiste und die Menü-Einträge an der Oberseite des Bildschirms beachtlich viel Platz weg. Mit ein paar Addons lässt sich das Aussehen von Firefox aber mühelos frisieren.
firefox